Bundesjugendvertretung

Tipps

Gender Mainstreaming

Für die BJV ist Gender Mainstreaming ein bewährtes Instrument, das in alle politischen Bereiche, in alle Konzepte und Maßnahmen integriert werden muss, um die Gleichberechtigung von Männern und Frauen zu verwirklichen.

Es muss eine Selbstverständlichkeit werden, dass in allen Bereichen des täglichen Lebens Frauen und Männer die gleichen Chancen erhalten. Denn den geschlechtsspezifischen Ungleichheiten liegen nicht nur das persönliche Verhalten und individuelle Erfahrungen zugrunde, sondern auch tief in Institutionen und Strukturen liegende, längst überholte Vorstellungen von ungleichen Geschlechterverhältnissen und Rollenverhalten. Gender Mainstreaming muss daher eine Strategie sein, die Gender Aspekte zum integralen Bestandteil von Organisationspolitik macht.

Die BJV hat den ersten Schritt zur Realisierung einer Gender Mainstreaming-Strategie bereits im Jahr 2005 mit der Selbstverpflichtungserklärung gesetzt. Dadurch wurde ein kontinuierlicher Prozess gestartet, der schrittweise die Arbeit der BJV-Gremien und der Mitgliedsorganisationen beeinflusst hat. Die Weiterentwicklung der Selbstverpflichtungserklärung wurde im Positionspapier Gender Mainstreaming verfolgt, welches im Februar 2008 samt Aktionsplan erstellt und anschließend vom Vorstand beschlossen wurde.

Die BJV war eine der ersten politischen Organisationen, die in ihren Gremien eine geschlechterparitätische Besetzung einführte und sie konsequent verfolgte. Sowohl auf nationaler, als auch auf internationaler Ebene engagierte sich die BJV stark für die Quotenregelung. Bei der Vollversammlung im Jahr 2006 wurde beschlossen, dass alle gewählten Gremien in Zukunft geschlechterparitätisch zu besetzen sind.

Gender Mainstreaming ist für die BJV sowohl innerhalb der Organisation als auch gesamtgesellschaftlich betrachtet ein wichtiges Thema. Deshalb bleibt die Steuerungsgruppe Gender Mainstreaming am Puls der Zeit und sorgt für die Weiterentwicklung der Gender Mainstreaming-Strategie.